Vita

Es fing nicht mit meinem ersten Synthesizer an. Das war 1981 (und es war ein Korg MS-20). Es fing tatsächlich früher an.

Mitte der 1970er Jahre gab es immer mehr Musik in denen fremde, spacige Klänge auftauchten. Am Anfang tauchten Synthesizer als exotisches Instrument in klassischen Rock- und Pop-Formationen auf. Später auch zunehmend dann als eigenständiges Instrument mit dem ganze Alben produziert wurden.

Wie bei den Meisten in meinem Alter war mein erster Kontakt zur Synthesizermusik geprägt von den populären Klängen eines Jean Michel Jarre, und dem eher experimentellen Umgang mit Synthesizer und Sequencern durch VangelisTangerine Dream, Ashra oder Klaus Schulze.

Diese elektronische Musik faszinierte mich. Sie beschäftigte mich. Sie regte mich an, und bot mir Möglichkeiten zu träumen, und zu reisen, ohne an die Grenzen von Zeit und Raum zu stoßen.

First VoyageZusammen mit Thomas Brück bildeten ich das Duo „First Voyage“, und es entstanden rund ein Dutzend Aufnahmen, die überwiegend von dem Wunsch geprägt waren,  dem Fahrwasser unserer Vorbilder zu folgen, was uns unterschiedlich gut gelang.

Es folgten weitere Formationen mit verschiedenen Besetzungen, und einer deutlichen Pause. Bis sich 2007 das alte Duo „First Voyage“ wieder traf, die alten Zeiten neu aufleben ließ, und vorsichtig antastend das tat, was schon die alten Elektroniker damals am liebsten taten: Mit wundersamen und wunderschönen Klängen endlos lange Improvisationen über hypnotische Sequenzen zu spielen.

Aus „First Voyage“ hatte sich die beiden Solo-Projekte The Voyager Project und Polyaural gebildet. In dieser Kombination entstanden 3 CD-Veröffentlichungen und eine Live-DVD.

Weitere Solo-Veröffentlichung stehen  bevor.

Die Zeiten ändern sich. Mein Geschmack ändert sich. Meine musikalischen Fähigkeiten und  Möglichkeiten bilden sich weiter. Doch eines blieb immer, meine Liebe zur elektronischen Musik.

Ohne die Klänge, die mich seit meiner Jugend begleiten, geht es irgendwie nicht …

Musik hören …